David Wagner: Die Momente, die ein Trainer liebt

Dem FC Schalke 04 steht am Samstag (28.9.) eine knifflige Aufgabe bevor. „RB Leipzig hat extrem viel Qualität in der Mannschaft und ist ein ernsthafter Kandidat für die Meisterschaft. Deshalb haben wir riesengroße Lust, uns mit solch einem Gegner zu messen“, sagt Chef-Trainer David Wagner vor dem Gastspiel beim noch ungeschlagenen Tabellenführer, das um 15.30 Uhr angepfiffen wird.

Die bisher starken Auftritte der Sachsen haben Schalkes Coach beeindruckt. Tempo, Dynamik, physische Präsenz seien einige der Attribute, die den RB-Spielstil charakterisieren. „Wir wollen aber so auftreten, dass es den Leipzigern keinen Spaß macht, gegen uns zu spielen“, erklärt Wagner.

Wir wollen so auftreten, dass es den Leipzigern keinen Spaß macht, gegen uns zu spielen.

David Wagner

Gleichzeitig unterstreicht er aber auch, dass die Königsblauen ihre Philosophie in diesem Spiel nicht ausschließlich nach den Stärken des Gegners ausrichten werden. „Wir wollen auch in Leipzig unser Spiel auf den Platz bringen. Das haben wir auch gegen Bayern München so gemacht. Verschiebungen gibt es natürlich immer. Deshalb kann gegen eine Mannschaft, die gut presst, auch ein hoher Ball mal ein Mittel sein. Aber man sollte schon erkennen, wofür Schalke steht“, so der 47-Jährige. „Fakt ist zudem: Nur mit Verteidigen wird es nicht funktionieren. Dafür sind der der Druck und die Qualität der Leipziger zu groß.“

Alle Spieler des Kaders haben trainiert

Personell kann Wagner erstmals aus dem Vollen schöpfen. Denn sämtliche Spieler des Kaders sind fit und haben zuletzt an den Trainingseinheiten teilgenommen. „Das sind die Momente, die ein Trainer liebt. Dieser Umstand gefällt uns allen sehr gut“, sagt Wagner. „Ganz großes Kompliment dafür an unsere medizinische Abteilung, an unsere Physios und unsere Athletik-Trainer, die rund um die Uhr arbeiten.“

Wie er den Kader für das Duell mit den Leipzigern zusammenstellen wird, lässt der Chef-Trainer der Königsblauen noch offen. „Ich habe die Qual der Wahl – aber das ist schön und deutlich besser, als wenn man nur mit 15 eigenen Spielern planen kann.“ Der letzte Akteur, der auf den Trainingsplatz zurückgekehrt ist, war Benito Raman. Der Belgier hatte zuletzt gegen Mainz wegen Sprunggelenksproblemen gefehlt. Ob der Offensivmann bereits wieder ein Kader-Kandidat sei, will Wagner nach dem Abschlusstraining entscheiden. „Ich will nicht ausschließen, dass er dabei ist“, meint der Fußballlehrer.

Seite teilen

Das könnte dich auch interessieren

190905_b04s04

#B04S04: Infos rund ums Spiel

Der 14. Spieltag in der Bundesliga steht an: schalke04.de hat alle relevanten Informationen zum Duell mit Bayer Leverkusen am Samstag (7.12., 18.30 Uhr) zusammengestellt. Die Werkself liegt derzeit mit 22 Punkten und einem Torverhältnis von 20:17 auf dem siebten Tabellenplatz.

03.12.2019, Fussball, Saison 2019/2020, Training FC Schalke 04, Weston McKennie (FC Schalke 04) Gelsenkirchen NRW Deuts

Weston McKennie: Ich helfe meinem Team, wo ich kann

Ob in der Defensive oder in der Offensive, ob auf Außen oder in der Zentrale: Weston McKennie hat auf Schalke bereits zahlreiche Positionen bekleidet. Im Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin lief der US-Amerikaner wieder auf der „Acht“ auf – seiner Lieblingsposition, wie der 21-Jährige verrät.

Matija Nastasic

Matija Nastasic: Jeder möchte spielen, jeder wird gebraucht

Nach mehrwöchiger Verletzungspause bestritt Matija Nastasic gegen Union Berlin sein zweites Spiel in Folge über 90 Minuten. Dabei stand der Serbe in der ersten Hälfte unfreiwillig im Mittelpunkt, da er Robert Andrich vermeintlich elfmeterreif gefoult haben soll. Gleich mehrere Zeitlupen belegen aber, dass der Verteidiger seinen Gegenspieler gar nicht berührt hatte.

Alexander Nübel

Alexander Nübel: Auch das ist Teil unserer Weiterentwicklung

Nach dem Abpfiff gegen Union Berlin war Alexander Nübel gut gelaunt. „Wenn du am Freitag spielst und gewinnst, hast du ein schönes Wochenende“, sagt der Schlussmann. Die 90 Minuten gegen den Aufsteiger seien allerdings ein hartes Stück Arbeit gewesen. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen die Mannschaft der Stunde, die an den ersten Spieltagen einige Hochkaräter bezwungen hat“, so der 23-Jährige.