David Wagner: Von uns aus kann es losgehen!

Mit dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach eröffnet der FC Schalke 04 am Freitag (17.1., 20.30 Uhr) die Bundesliga-Rückrunde. Es ist ein Gegner, vor dem David Wagner aus gutem Grund großen Respekt hat.

David Wagner

Schließlich beendeten die Fohlen die erste Saisonhälfte auf dem zweiten Tabellenplatz, wurden erst spät von Herbstmeister RB Leipzig überholt. „Die Leistung von Borussia Mönchengladbach in der Hinrunde spricht für sich. Es ist eine sehr gute Mannschaft“, sagt der Chef-Trainer der Königsblauen, der betont, dass sich seine Mannschaft in ihrer Spielweise weiterhin vom Gegner unabhängig machen möchte.

Fragezeichen hinter Harit-Einsatz

Neben den Langzeitverletzten Benjamin Stambouli, Salif Sané und Weston McKennie droht ein weiterer Profi für das Duell mit dem Tabellenzweiten auszufallen. Amine Harit plagen Oberschenkelbeschwerden. „Es kann für Freitag eine enge Kiste werden“, sagt Wagner.

Ob Jean-Clair Todibo, der am Mittwoch für die Rückrunde ausgeliehen wurde, zum Kader gehören wird, verrät Wagner noch nicht. Es gebe Gründe, die dafür-, aber auch Gründe, die dagegensprechen, schließlich absolviert der 20 Jahre alte Franzose am Donnerstag seine erste Trainingseinheit mit den neuen Teamkollegen. Wagner bezeichnet den Neuzugang als spannenden und hochtalentierten Spieler, „der Lust hat, bei uns anzupacken“. „Die Innenverteidigung ist seine bevorzugte und beste Position. Wir müssen schauen, wie schnell der Junge jetzt adaptiert. Er ist sehr aufgeschlossen, strahlt viel aus und ist sehr wissbegierig“, ergänzt der Chef-Trainer.

Jean-Clair ist sehr aufgeschlossen, strahlt viel aus und ist sehr wissbegierig.

David Wagner

Bereits voll und ganz angekommen ist Michael Gregoritsch, der vor rund einer Woche beim 4:0-Erfolg in Hamburg gleich zum ersten Mal für den S04 erfolgreich war. „Ich wusste bereits, dass er ein aufgeschlossener junger Mann ist. Es macht Spaß, sich mit ihm zu unterhalten“, sagt Wagner über den Österreicher. „Er ist von Tag eins dabei, sich zu adaptieren und hat sich sehr gut eingebracht.“

Vorfreude auf den Rückrundenstart

Unabhängig vom Personal sei es das Ziel, schnell wieder in den richtigen Rhythmus zu kommen und dort weiterzumachen, wo die Mannschaft in der Hinrunde aufgehört habe. Wagner: „Wir wollen die Lust auf dieses Spiel wieder auf den Platz bekommen. Von unserer Seite aus könnte es schon in einer Stunde losgehen!“

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Seite teilen

Das könnte dich auch interessieren

Bastian Oczipka gegen Johannes Eggestein

#S04SVW in Zahlen: Bremen ist auswärts stärker als zu Hause

Zum 102. Mal treffen der FC Schalke 04 und Werder Bremen am Samstag (30.5., 15.30 Uhr) in der Bundesliga aufeinander. 38 Partien entschied der S04 für sich, 43 Mal gewann Werder, 20 Spiele endeten unentschieden. schalke04.de gibt einen Überblick über weitere interessante Zahlen, Daten und Fakten.

David Wagner

David Wagner: Zu Null spielen und punkten - möglichst dreifach

Mit einem Heimspiel gegen Werder Bremen endet am Samstag (30.5.) für den FC Schalke 04 eine Englische Woche, deren bisherigen Verlauf sich Spieler, Trainer und Verantwortliche im Vorfeld ganz anders ausgemalt hatten. Nach den beiden Niederlagen gegen Augsburg und in Düsseldorf soll gegen die Grün-Weißen endlich der ersehnte Dreier her. Anpfiff in der VELTINS-Arena ist um 15.30 Uhr.

Florian Kohfeldt

Werder Bremen: Noch sieben Finals

Dank eines 1:0-Sieges beim SC Freiburg und dem torlosen Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach hat Werder Bremen wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib geschöpft. Denn vor den beiden jüngsten Erfolgserlebnissen lief vieles nicht rund an der Weser. Vor allem die einstige Heimstärke verpuffte, die Grün-Weißen verloren vor der Punkteteilung gegen die Fohlen satte sieben Bundesligaspiele in Serie im Weser-Stadion.

Jochen Schneider

Jochen Schneider: Wir alle sind gefordert

Die aktuelle sportliche Lage auf Schalke ist alles andere als zufriedenstellend. Im Interview mit Schalke TV spricht Sportvorstand Jochen Schneider über die Sieglos-Serie. Dabei unterstreicht der 49-Jährige, dass es keinen Alleinschuldigen für den Einbruch gibt.