David Wagner: Wenn beim Abschlusstraining alles gut läuft, wird Mati spielen

Das letzte Drittel der Hinrunde wird am Samstag (23.11.) bei Werder Bremen eingeläutet. Anpfiff im wohninvest WESERSTADION ist um 15.30 Uhr. „Wir sind in einer Position, in der es für uns in alle Richtungen gehen kann“, sagt Chef-Trainer David Wagner. „Man kann nach elf Spielen aber noch nicht sagen, wo es hingeht. Wir müssen in jedem Spiel an unser Limit kommen, um erfolgreich zu sein.“

Gegen die Grün-Weißen kann Königsblau wieder mit Matija Nastasic planen. Der Serbe ist nach seinen Achillessehnenbeschwerden, die ihn zuletzt zum Pausieren gezwungen hatten, vor einigen Tagen ebenso wie Juan Miranda (Beschwerden am Sprunggelenk) ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

Wir müssen in jedem Spiel an unser Limit kommen, um erfolgreich zu sein.

David Wagner

„Mati ist schmerzfrei. Wenn beim Abschlusstraining alles gut läuft, dann wird er spielen“, erklärt Wagner, der zuletzt Mittelfeldmann Weston McKennie als zweiten Innenverteidiger neben Ozan Kabak aufgeboten hatte. Denn: Auch Salif Sané (Korbhenkelriss des Außenmeniskus am linken Knie) und Benjamin Stambouli (Bruch eines Fußwurzelknochens) stehen seit mehreren Wochen nicht zur Verfügung und werden den Knappen noch einige Zeit fehlen.

Verzichten muss Wagner darüber hinaus auf Alessandro Schöpf. Der 25-Jährige laboriert an einer Muskelverletzung im Oberschenkel, die er sich gegen Fortuna Düsseldorf zugezogen hat und aufgrund derer er auch seine Teilnahme an den EM-Qualifikationsspielen der österreichischen Nationalmannschaft absagen musste. Zudem fehlt Nassim Boujellab aufgrund eines Muskelfaserrisses in der Wade.

Nationalspieler sind gesund zurückgekommen

Weitere Ausfälle gibt es nicht. Wagner: „Alle Spieler sind gesund von ihren Länderspielreisen wiedergekommen.“ Ahmed Kutucu und Weston McKennie haben nach ihrer Rückkehr allerdings noch nicht mit der Mannschaft auf dem Platz gestanden. „Ich gehe aber davon aus, dass sie beschwerdefrei trainieren werden und in Bremen dabei sind“, so der Coach.

Dass Werder aktuell nur Tabellenvierzehnter ist und den eigenen Zielen damit hinterherhinkt, hat Wagner registriert. Von der Momentaufnahme lässt sich der 48-Jährige aber nicht blenden, denn „es sind viele Unentschieden dabei gewesen bei der Serie von sieben Spielen ohne Sieg. Bremen hat nach wie vor eine hohe Qualität im Team. Natürlich haben sie auch ein paar Schwierigkeiten. Das ändert aber nichts daran, dass es immer sehr schwer ist, dort zu bestehen“, weiß er. Gleichzeitig betont Wagner: „Wir fahren aber mit dem Bewusstsein dorthin, dass wir gewinnen können.“

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