Dimitrios Grammozis: Nehmen die neue Herausforderung an

Nach dem letzten Spiel der Saison blickten Dimitrios Grammozis und Kölns Chef-Trainer Friedhelm Funkel auf der Pressekonferenz am Samstag (22.5.) auf die 90+5 Minuten zurück. Vor den TV-Mikrofonen kam außerdem Ralf Fährmann zu Wort. schalke04.de hat die Aussagen des Trios notiert.

Dimitrios Grammozis

Dimitrios Grammozis:

Zunächst einmal Gratulation an Friedhelm Funkel und den FC zum Sieg. Wir wussten, dass wir auf einen Gegner treffen, der den Druck hatte, unbedingt gewinnen zu müssen. Der FC hat uns früh gepresst, damit haben wir auch gerechnet. In der ersten Halbzeit hatten wir guten Zugriff. Meine Jungs haben im letzten Spiel noch einmal versucht, alles zu geben. Deshalb ist es sehr schade, dass wir mit einer 0:1-Niederlage nach Hause fahren. Denn wir wollten die Saison mit einem positiven Ergebnis abschließen. Aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Sieg für Köln aber gerecht. Als bei Matthew Hoppe und Goncalo Paciencia die Kräfte schwanden, konnten wir den Ball vorn nicht mehr halten.

Wenn man als FC Schalke 04 absteigt, ist das natürlich alles andere als positiv. Wichtig ist es jetzt, nach vorne zu schauen. Das haben wir schon vor geraumer Zeit gemacht. Wir wollen in der kommenden Saison eine Mannschaft auf den Platz schicken, die eine gewisse Energie ausstrahlt, die versucht, selbst das Spiel in die Hand zu nehmen. In der Zweiten Liga müssen wir eine ganz andere Rolle spielen – das ist uns auch bewusst. Diese neue Herausforderung nehmen wir an und werden versuchen, so schnell wie möglich den Kader zusammenzustellen.

Friedhelm Funkel:

Schalke war heute ein schwerer Gegner, gegen den wir viel investieren und hart arbeiten mussten. Wir haben so gespielt, wie wir uns das vorgenommen haben und uns vor allem in der zweiten Hälfte einige Möglichkeiten erarbeitet. Ralf Fährmann hat gleich mehrfach fantastisch gehalten. Aber wir haben nie aufgesteckt – auch nicht nach dem aberkannten Tor. Diesen Sieg hat die Mannschaft sich verdient. Wir haben jetzt die Chance, in der Bundesliga zu bleiben. Und das wollen wir mit aller Macht schaffen.

Ralf Fährmann:

Es ist gerade sehr emotional für mich. Dieser Tag tut weh, weil es vorerst das letzte Bundesligaspiel für den FC Schalke 04 gewesen ist. Es war keine gute Saison von uns. Deshalb sind wir am Ende auch verdient abgestiegen. Die Tabelle nach 34 Spieltagen lügt nicht. Jetzt gilt es, die Ärmel hochzukrempeln und hart zu arbeiten, um die Zukunft wieder positiv zu gestalten. Wir müssen jetzt einen Punkt hinter die Saison setzen, uns eine Woche sammeln – und dann schlagen wir eine neue Seite auf. Ich werde alles dafür geben, damit wir wieder gemeinsam Erfolge feiern können.

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