Leon Goretzka: Waren nicht konsequent genug

Enttäuscht, aber auch selbstkritisch aufgrund der eigenen Chancenverwertung zeigten sich Leon Goretzka, Ralf Fährmann und Franco Di Santo nach dem Schlusspfiff in Köln. schalke04.de hat die Aussagen des Trios notiert.

Leon Goretzka:

Es war eine super erste Hälfte von uns. Leider waren wir nicht konsequent genug. Deshalb fühlt sich der Punkt am Ende an wie eine Niederlage. Es ist sehr ärgerlich, durch einen solchen Fernschuss am Ende nicht als Gewinner vom Platz zu gehen. Anschließend noch einmal zurückzukommen, ist natürlich schwierig. Was den Kampf um die Champions-League-Plätze angeht, sieht es nicht schlecht aus. Wir haben sieben Punkte Vorsprung und wollen unbedingt dieses Ziel erreichen.

Ralf Fährmann:

Der Freistoßball hat gefühlt drei bis vier Mal die Richtung geändert. Dazu habe ihn erst sehr spät gesehen, da einer unserer Spieler rausgegangen ist, um ihn zu blocken. Das war so abgesprochen. Zu allem Überfluss bin ich noch weggerutscht. Das ist dann natürlich ein bitteres Standard-Gegentor aus solch einer weiten Entfernung. Der Keeper sieht dann komisch aus. Mir ist es leider nicht gelungen, den Ball zu parieren. Wir müssen die Begegnung aber schon vor der Pause entscheiden. So hat Köln kämpferisch alles nach vorne geworfen und aufgrund der zweiten Hälfte das Unentschieden verdient gehabt.

Franco Di Santo:

Ich bin traurig und enttäuscht, weil wir das Spiel hätten gewinnen müssen. Nach einer Zwei-Tore-Führung ist es immer bitter, am Ende nur mit einem Punkt dazustehen. Drei Punkte wären verdient gewesen. Wir werden das aufarbeiten und in der kommenden Woche wieder alles daransetzen, drei Punkte zu holen. Unser Ziel verlieren wir nicht aus den Augen – wir wollen in die Champions League.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Das könnte dich auch interessieren

190521_stambouli

Benjamin Stambouli: Aus dem Negativen das Positive ziehen

Mit dem torlosen Unentschieden gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Samstag (18.5.) endete für den FC Schalke 04 eine Bundesliga-Saison, die die Königsblauen schnellstmöglich abhaken wollen. Benjamin Stambouli möchte aus dieser verkorksten Spielzeit für den Neustart nach der Sommerpause vor allem das Positive ziehen.

Huub Stevens

Huub Stevens: Freue mich jetzt auf Erholung

Nach seinem letzten Spiel als Trainer dankte Huub Stevens während der Pressekonferenz seinen Mitstreitern für die geleistete Arbeit. Auch VfB-Coach Nico Willig beglückwünschte den Niederländer und sprach geleichzeitig davon, dass der 65-Jährige ein Vorbild für ihn sei. In der Mixed Zone kamen derweil Daniel Caligiuri und Alexander Nübel zu Wort. schalke04.de hat die Aussagen des Quartetts notiert.

Huub Stevens

Viel Applaus für Huub Stevens und sein Trainerteam

Die Koffer waren schon gepackt, der Flug in die spanische Sonne bereits gebucht. Doch dann kam alles anders. „Meine Frau und ich waren schon so gut wie auf Mallorca. Aber wenn Schalke ruft, hast du letztlich keine Chance. Mein blau-weißes Herz schlägt noch immer. Also habe ich meine Frau angerufen und gesagt: Ich kann nicht mit, ich muss Schalke helfen“, sagt Huub Stevens, der vor zwei Monaten in einer sportlich schwierigen Situation als Interimstrainer eingesprungen war.

Riether

Sascha Riether durfte zum Abschied noch einmal ran

Vor dem Anpfiff des Heimspiels am Samstag (18.5.) gegen den VfB Stuttgart wurden zwei Knappen offiziell verabschiedet. Während Jeffrey Bruma nach seiner Leihe zum VfL Wolfsburg zurückkehren wird, beendet Sascha Riether seine Karriere.