Rabbi Matondo: Für einen Platz in der Startelf gibt jeder alles

Für Rabbi Matondo war es am vergangenen Samstag (28.9.) ein rundum erfolgreicher Arbeitstag. Mit seinen Teamkollegen durfte der 19-Jährige einen 3:1-Erfolg beim bisherigen Tabellenführer RB Leipzig feiern – und zudem bei seinem Startelfdebüt in dieser Saison sein erstes Bundesligator bejubeln.

„Es war fantastisch, denn wir haben gegen eine top Mannschaft sehr überzeugend gespielt“, blickt der walisische Nationalspieler auf die Partie bei den Sachsen zurück. Ebenso überzeugend wie die Performance der Profis auf dem Platz war die der mitgereisten Fans. Zahlreiche Schalker machten einmal mehr aus einem Auswärts- ein Heimspiel. „Die Unterstützung der Fans war fantastisch“, schwärmt Matondo und sagt: „Ich hoffe, dass wir sie mit unseren Auftritten weiter glücklich machen können.“

Matondo erzielt sein erstes Bundesligator

Nach den Treffern von Salif Sané und Amine Harit war es der pfeilschnelle Offensivspieler, der in der 59. Minute zum vorentscheidenden 3:0 traf. Nach einem Pass von Suat Serdar schaltete Amine Harit schnell um, trieb den Ball nach vorne und passte im richtigen Moment links raus auf Matondo, der die Kugel technisch sehenswert vorbei an Leipzig-Torwart Peter Gulacsi ins Netz legte. Es war das erste Bundesligator für Matondo, der endgültig auf Schalke angekommen zu sein scheint. „Es war am Anfang für mich nicht so einfach, da es für uns sportlich nicht so gut lief“, sagt der Youngster, der aus diesem kleinen Rückschlag aber für sich das Positive für seine Entwicklung zog, wie er betont.

Ich denke, ich bin eher ein Flügelspieler, aber ich weiß, wie ich als Stürmer spielen muss.

Rabbi Matondo

Der Mannschaft wolle er auf dem Platz insbesondere mit seinem Tempo und seinen Dribblings helfen. „Und hoffentlich mit weiteren Toren“, schmunzelt Matondo, der in Leipzig von Chef-Trainer David Wagner nicht auf dem Flügel, sondern neben Guido Burgstaller im Sturm aufgestellt wurde. „Bereits während meiner Zeit bei Cardiff City habe ich als Stürmer gespielt“, verrät der 19-Jährige. Nach einer längeren Verletzungspause sei er dann von seinem damaligen Coach auf der Außenbahn eingesetzt worden. „Ich denke, ich bin eher ein Flügelspieler, aber ich weiß, wie ich als Stürmer spielen muss“, sagt Matondo.

Mit hartem Training zum Erfolg

Er betont zudem, dass die Königsblauen kein Team seien, dass sich allein aufs Kontern konzentriere, aber ebendiese Tempogegenstöße durchaus zu einer Stärke geworden sind. Generell passe der von David Wagner implementierte Spielstil sehr gut zur Mannschaft, so Matondo. Den aktuellen Erfolg führt der Waliser vor allem auf die Leistungsbereitschaft des Teams zurück. „Wir haben sehr viele gute Spieler in der Mannschaft, jeder fühlt sich gut, jeder ist fit“, sagt der Angreifer und ergänzt: „Für einen Platz in der Startelf gibt jeder im Training alles.“ Physisch sei das Team auf einem sehr hohen Niveau. Daher sei er überzeugt davon, „dass wir diese Leistungen auch in den folgenden Partien abrufen können. Wir spielen mit Leidenschaft und Entschlossenheit nach vorne.“

Als Nächstes treffen die Knappen am kommenden Samstag (5.10.) um 18.30 Uhr auf den 1. FC Köln – ein von den Voraussetzungen her ganz anderes Spiel als zuletzt in Leipzig, wie auch Matondo weiß. „Es wird schwer, aber wenn wir das spielen, was sich der Trainer von uns wünscht, werden wir auch diese Partie für uns entscheiden!“

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Seite teilen

Das könnte dich auch interessieren

Rabbi Matondo

Auf Schalke TV: Rabbi Matondo über vergebene Möglichkeiten und neue Chancen

Seit dem Restart der Bundesliga kam Rabbi Matondo in allen vier Begegnungen zum Einsatz. Einen Punktgewinn konnte der Waliser dabei ebenso wenig bejubeln wie einen eigenen Treffer. „Ich hatte einige gute Möglichkeiten, habe aber leider nicht getroffen“, ärgert sich der Waliser, der seinen Gegenspielern mit seiner Schnelligkeit nicht nur einmal enteilen konnte.

Sascha Riether

Sascha Riether: Die Dinge werden knallhart angesprochen

Die Königsblauen wollen den andauernden Negativlauf am kommenden Sonntag (7.6.) im Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin endlich stoppen. Sascha Riether betont, wie wichtig ein Erfolgserlebnis für die Mannschaft wäre, um für den restlichen Saisonverlauf neues Selbstvertrauen zu tanken.

Benito Raman

Benito Raman: Wir werden eine Lösung finden

Im Heimspiel gegen Werder Bremen am vergangenen Samstag (30.5.) ist der erhoffte Befreiungsschlag ausgeblieben. Die Verantwortung für den Negativlauf sieht Benito Raman bei der gesamten Mannschaft. „Wir machen als Team die Fehler“, betont der Belgier.

Daniel Caligiuri

Daniel Caligiuri: Kratzen, beißen, kämpfen!

Es ist wie verhext. Auch im elften Bundesligaspiel in Serie wollte dem FC Schalke 04 am Samstag (30.5.) kein Sieg gelingen. „Jeder einzelne Spieler ist sich bewusst, in welcher Situation wir uns befinden“, sagt Daniel Caligiuri, der die Knappen gegen Werder Bremen wie schon in den Partien zuvor nach der Corona-Pause als Kapitän aufs Feld geführt hatte.