#SVWS04 in Zahlen: Gute königsblaue Bilanz im Weser-Stadion

Zum 100. Mal treffen der FC Schalke 04 und Werder Bremen am Freitag (8.3., 20.30 Uhr) in der Bundesliga aufeinander. 37 Partien entschied der S04 für sich, 42 Mal gewann Werder, 20 Spiele endeten unentschieden. schalke04.de gibt einen Überblick über weitere interessante Zahlen, Daten und Fakten.

Gute königsblaue Bilanz im Weser-Stadion

Die Knappen haben gegen keinen anderen Bundesligisten mehr Auswärtssiege als bei Werder Bremen feiern können. 14 Mal siegte der S04 bislang in einem Bundesligaspiel bei den Grün-Weißen. In den vergangenen zehn Auftritten im Weser-Stadion unterlagen die Königsblauen nur beim 0:3 im April 2017. In den übrigen neun Spielen feierte Schalke sechs Siege und holte drei Unentschieden. Zudem gewann Schalke in der Bundesliga nur gegen den Hamburger SV (38) häufiger als gegen Werder (37).

Werder in der Rückrunde noch ungeschlagen

Bremen ist neben Eintracht Frankfurt das einzige Team, das in der Rückrunde noch ungeschlagen ist (zwei Siege, fünf Remis). Zuletzt blieben die Norddeutschen in der Meistersaison 2003/2004 in den ersten acht Rückrunden-Partien unbesiegt. Aber: Bereits neun Duelle mit Werder-Beteiligung endeten in dieser Spielzeit remis – einzig 1899 Hoffenheim hat mehr Unentschieden auf dem Konto (zehn).

Beeindruckende Bremer Tor-Serie

Die Mannschaft von Florian Kohfeldt weist in dieser Spielzeit eine beeindruckende Serie auf. Die Grün-Weißen trafen an jedem der bisherigen 24 Bundesliga-Spieltage mindestens einmal – Vereinsrekord. In den europäischen Top-Ligen waren in dieser Saison einzig noch Paris Saint-Germain und Juventus Turin in jeder Liga-Partie erfolgreich.

Höchster Bundesliga-Sieg des S04 in diesem Jahrtausend

Am 17. Dezember 2011 gewann der S04 sein Heimspiel gegen Bremen durch einen Dreierpack von Raúl sowie Tore von Kyriakos Papadopoulos und Klaas-Jan Huntelaar mit 5:0 – es war gemeinsam mit dem 5:0-Erfolg gegen Energie Cottbus am 15. April 2008 der höchste Bundesliga-Sieg der Königsblauen in diesem Jahrtausend. Einen tabellarisch gesehen deutlicheren Sieg feierte der S04 zuletzt am 10. Dezember 1985 beim 6:1 gegen den BVB.

Pizarro schreibt mit Tor in Berlin Bundesliga-Geschichte

Bremens Claudio Pizarro ist erst der neunte Profi, der mit über 40 Jahren noch in der Bundesliga spielt. Der Peruaner debütierte am 28. August 1999 in der Bundesliga – an diesem Tag feierte Schalkes Weston McKennie seinen ersten Geburtstag und Ahmed Kutucu war noch nicht einmal geboren. Im Auswärtsspiel bei Hertha BSC am 16. Februar dieses Jahres schrieb Pizarro Geschichte. Mit seinem Last-Minute-Treffer zum 1:1-Endstand wurde der Angreifer mit 40 Jahren und 136 Tagen zum ältesten Torschützen der Bundesliga-Geschichte. Er löste damit Mirko Votava ab, der den Rekord mehr als 20 Jahre lange innegehabt hatte.

Seite teilen

Das könnte dich auch interessieren

190905_b04s04

#B04S04: Infos rund ums Spiel

Der 14. Spieltag in der Bundesliga steht an: schalke04.de hat alle relevanten Informationen zum Duell mit Bayer Leverkusen am Samstag (7.12., 18.30 Uhr) zusammengestellt. Die Werkself liegt derzeit mit 22 Punkten und einem Torverhältnis von 20:17 auf dem siebten Tabellenplatz.

03.12.2019, Fussball, Saison 2019/2020, Training FC Schalke 04, Weston McKennie (FC Schalke 04) Gelsenkirchen NRW Deuts

Weston McKennie: Ich helfe meinem Team, wo ich kann

Ob in der Defensive oder in der Offensive, ob auf Außen oder in der Zentrale: Weston McKennie hat auf Schalke bereits zahlreiche Positionen bekleidet. Im Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin lief der US-Amerikaner wieder auf der „Acht“ auf – seiner Lieblingsposition, wie der 21-Jährige verrät.

Matija Nastasic

Matija Nastasic: Jeder möchte spielen, jeder wird gebraucht

Nach mehrwöchiger Verletzungspause bestritt Matija Nastasic gegen Union Berlin sein zweites Spiel in Folge über 90 Minuten. Dabei stand der Serbe in der ersten Hälfte unfreiwillig im Mittelpunkt, da er Robert Andrich vermeintlich elfmeterreif gefoult haben soll. Gleich mehrere Zeitlupen belegen aber, dass der Verteidiger seinen Gegenspieler gar nicht berührt hatte.

Alexander Nübel

Alexander Nübel: Auch das ist Teil unserer Weiterentwicklung

Nach dem Abpfiff gegen Union Berlin war Alexander Nübel gut gelaunt. „Wenn du am Freitag spielst und gewinnst, hast du ein schönes Wochenende“, sagt der Schlussmann. Die 90 Minuten gegen den Aufsteiger seien allerdings ein hartes Stück Arbeit gewesen. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen die Mannschaft der Stunde, die an den ersten Spieltagen einige Hochkaräter bezwungen hat“, so der 23-Jährige.