Christian Gross: Wir legen den Fokus auf uns

Das erste Schalker Bundesligaspiel des neuen Jahres am Samstag (2.1., 18.30 Uhr) bei Hertha BSC wird für Christian Gross gleichzeitig das erste Bundesligaspiel als Chef-Trainer der Königsblauen sein. Der 66-Jährige blickt mit Vorfreude auf die kommenden Aufgaben und will nicht zu sehr in den Rückspiegel schauen. „Es bringt nichts, ständig über die Vergangenheit zu reden. Die Zukunft liegt vor uns, das neue Jahr beginnt bald: Lasst uns das gut anfangen“, gibt der Schweizer Fußballlehrer die Richtung vor.

Christian Gross

Gemeinsam mit der Mannschaft wolle er wieder für positive Schlagzeilen sorgen, führt Gross weiter aus, der fest an den Klassenerhalt mit seinem neuen Team glaubt. Der Coach der Knappen ist von der Qualität seiner Mannschaft genauso überzeugt wie von der damit einhergehenden Tatsache, dass diese wieder Siege in der Bundesliga einfahren wird.

Wir können das nur gemeinsam schaffen.

Christian Gross

Er selbst möchte die Spieler spüren lassen, dass er und das Trainerteam das Beste aus ihnen für den Verein herausholen wollen. „Wir können das nur gemeinsam schaffen“, weiß Gross, der mit einer positiven Einstellung vorangeht. Jeder einzelne Spieler müsse fähig sein, 100 Prozent abzurufen, alles zu geben und für den Verein einzustehen.

Direkte und offene Kommunikation mit den Spielern

Mit den Spielern habe er eine direkte und offene Kommunikation, die von gegenseitigem Respekt geprägt ist, verrät der Chef-Trainer, der sich sicher ist, dass die kurze Winterpause seinem Team gutgetan habe. „Ich habe die Spieler frisch erlebt, wir haben gut und abwechslungsreich trainiert“, berichtet Gross, der den Fokus vor allem aufs eigene Team legen möchte. „Es ist wichtig, dass die Spieler wissen, was wir wollen“, führt der Trainer weiter aus. Dies werde nicht nur der Ansatz für diese, sondern auch für die kommenden Wochen sein.

Paciencia und Ludewig fallen aus, Fragezeichen bei Sané und Mascarell

Mit welcher offensiven Ausrichtung er die anstehende Partie bei der Hertha angehen wird, lässt Gross offen, verrät aber bezogen auf die Defensive, dass er „grundsätzlich ein Freund von einer Vierer-Abwehrkette“ sei, die sich bei Bedarf und abhängig vom Spielstand zu einer Dreierkette ändern ließe.

Ob Salif Sané eine Option für den Abwehrverbund sein wird, ist aktuell noch offen. Der Einsatz des Innenverteidigers ist ebenso fraglich wie der von Kapitän Omar Mascarell. Nicht zur Verfügung stehen definitiv Goncalo Paciencia (Reha nach Knie-OP) sowie Kilian Ludewig, der sich einen Bruch am Mittelfußknochen zugezogen hat und mittlerweile erfolgreich operiert worden ist.

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