Benjamin Stambouli nach Rot-Sperre wieder bereit

Nur 27 Minuten waren in der Saison noch zu absolvieren, als Benjamin Stambouli in den Zweikampf mit Pascal Groß ging. Es sollte für lange Zeit sein letzter gewesen sein. Denn kurz darauf wurde der Franzose von Schiedsrichter Frank Willenborg vom Platz gestellt – Notbremse.

Benjamin Stambouli

Dass Ralf Fährmann den fälligen Strafstoß parierte, war für Stambouli, der eine Sperre von zwei Spielen auferlegt bekam, nur ein schwacher Trost: „Das war eine blöde Rote Karte. Es war schwer, meinen Kollegen von außen zuschauen zu müssen.“ Doch nun richtet auch der letzte Schalker den Blick nicht mehr auf die letzte Saison – sondern nach vorn. „Mir geht es gut, ich fühle mich fit. Natürlich möchte ich jetzt endlich wieder auf dem Platz stehen, vor allem hier in unserer VELTINS-Arena“, brennt der 27-Jährige auf das Spiel gegen den VfB Stuttgart.

In der Vorbereitung sowie im Pokalspiel beim BFC Dynamo, in dem er über 90 Minuten zum Einsatz kam, hatte sich bereits angedeutet, dass Stambouli eine wichtige Rolle in der Mannschaft einnehmen kann. Unterstrichen wurde dieser Eindruck in der vergangenen Woche beim Benefizspiel in Gütersloh, als der zweimalige französische Meister sein Team als Kapitän aufs Feld führte – und das mit Stolz: „Das war eine große Ehre. Auch wenn ich weiß, dass Ralf Fährmann unser Kapitän und Leon Goretzka sein Stellvertreter ist. Doch auch ich versuche mich bestmöglich einzubringen und meinen Kollegen zu helfen.“

Denn diese scheint sich im Vergleich zur Vorsaison verändert zu haben. Statt als zentraler Mittelfeldspieler kam Stambouli unter Domenico Tedesco bislang als Verteidiger in der Dreierkette zum Einsatz. „Ich habe bereits in der Jugend als Innenverteidiger gespielt. Die Umstellung ist also kein Problem für mich“, betont der ehemalige französische U21-Nationalspieler.

Ob er am Sonntag nun endlich sein 24. Bundesligaspiel absolviert? „Ich hoffe es und bin bereit. Aber das wird der Trainer entscheiden.“ Ohnehin steht für den Teamplayer etwas anderes im Vordergrund: „Die wichtigste Vorgabe lautet: Kämpfen und Siegen. Wir müssen hart arbeiten und uns den Sieg verdienen. Wenn jeder seine Qualitäten zu 100 Prozent einbringt, haben wir gute Chancen zu gewinnen.“ Den Platz auf der Tribüne wird Benjamin Stambouli jedenfalls nicht vermissen.

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