Dennis Aogo: Brauchen keine Zusatzmotivation

Mit einem verwandelten Elfmeter zum 2:0-Endstand gegen den OGC Nizza trumpfte Dennis Aogo am vergangenen Spieltag als Torschütze in der Europa League auf. Beim FC Salzburg hofft der 29-Jährige am Donnerstag (8.12.) erneut auf einen positiven Ausgang. Dass die Königsblauen mit dem Kopf bereits bei dem anstehenden Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen seien, glaubt der Linksfuß trotz der Ausgangslage in der Gruppe I nicht.

„Egal, wie die Vorzeichen auch sind“, sagt der Defensivman und führt aus, dass „es unsere Aufgabe und unsere Verpflichtung ist, dieses Spiel zu gewinnen. Wir sind alles Sportler und wollen erfolgreich sein. Und für ein Spiel im Europapokal muss man sich nicht außergewöhnlich motivieren. Das ist immer etwas Besonderes“, sagt Aogo. „Zudem wird der eine oder andere Spieler auf dem Platz stehen, der bislang noch nicht allzu viel Spielzeit hatte. Das ist sicherlich für jeden Einzelnen noch einmal ein zusätzlicher Ansporn.“
Ebenfalls ein Ansporn sei es, nach der unglücklichen Niederlage in Leipzig wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. „Die Partie haben wir gut verarbeitet. Das 1:2 war definitiv kein Rückschlag. Ganz im Gegenteil: Es spornt uns an, nun eine neue Serie zu starten“, erklärt er und fügt hinzu: „Und es war ja auch nicht so, dass wir völlig unterlegen waren. Auf diesem Niveau kommt es immer auf Kleinigkeiten an. Wir wissen, was wir in Salzburg besser machen müssen.“

Dass Schalke bislang sämtliche Spiele in der Gruppenphase für sich entscheiden konnte und erst ein Gegentor kassiert hat, sei ein Verdienst der gesamten Mannschaft. „Gerade in der Europa League haben wir häufig rotiert und trotzdem jedes Spiel gewonnen. Das spricht für unseren Kader und auch für die Mentalität des Teams“, so Aogo. Zumal die Gegner mit Krasnodar, Nizza und Salzburg in ihren heimischen Ligen zu den Topteams zählen. „Im Vorfeld war sicherlich nicht davon auszugehen, dass wir die Gruppe so klar dominieren. Jetzt wollen wir auch das letzte Spiel positiv gestalten!“

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