5. März: Dramatischer Champions-League-Abend in Porto

Einer der denkwürdigsten Abende in der Schalker Königsklassen-Geschichte ereignet sich am 5. März 2008 in Porto. Nach einem 1:0-Hinspielerfolg halten die Knappen auswärts lange Zeit die Null, auch dank spektakulärer Paraden von Manuel Neuer. Am Ende besiegelt Jermaine Jones mit einem verwandelten Elfmeter den Triumph für Königsblau.

2008: Neuer hält (fast) alles, Jones macht den Deckel drauf

Es ist zweifellos nicht eines der besten, aber sicherlich eines der spannendsten Spiele in der Champions-League-Historie des S04. Am 5. März gastieren die Knappen beim Titelträger von 2004, dem FC Porto. Das Hinspiel gewannen die Knappen dank eines Treffers von Kevin Kuranyi mit 1:0, im Rückspiel hält dieser Vorsprung bis zur 86. Minute. Dann netzt Lisandro Lopez zur Führung und überwindet damit Manuel Neuer, der die Portugiesen mit zahlreichen spektakulären Paraden zuvor zur Verzweiflung treibt.

In der Verlängerung fallen keine weiteren Tore, obwohl die Gäste aufgrund einer Roten Karte für Porto-Verteidiger Jorge Fucile (83.) in Überzahl agieren. Die Entscheidung fällt somit im Elfmeterschießen, in dem Manuel Neuer erneut glänzend hält. Er pariert die Strafstöße von Bruno Alves und Lisandro Lopez und schafft damit die große Bühne für Jermaine Jones, der als vierter Schalker Schütze antritt und den Ball an die Unterkante der Latte donnert, von wo dieser hinter die Torlinie springt.

Nach diesem Erfolg wartet im Viertelfinale der FC Barcelona, gegen den die Europapokalreise enden soll. Im Hinspiel auf Schalke trifft Bojan Krkic zum 1:0-Sieg für die Katalanen, acht Tage später ist es Yaya Touré, der den entscheidenden Treffer zum 1:0-Endstand markiert.

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