7. März: Geburtstag von Manfred Kreuz

Manfred Kreuz, der am 7. März 1936 geboren wird, ist beim 3:0-Sieg im Finale um die deutsche Meisterschaft 1958 gegen den Hamburger SV der Torschütze des dritten Treffers. Es soll nicht sein letztes Endspiel um einen nationalen Titel sein.

1936: Meisterspieler Manfred Kreuz wird geboren

Später steht Kreuz noch einmal in einem Finale. Allerdings ist das Spielgerät kleiner als beim Fußball. Zusammen mit seinem Doppelpartner Alfons Lauer erreicht er das im Endspiel um die Deutsche Seniorenmeisterschaft im Tennis. Im Gegensatz zu 1958 muss sich Manfred Kreuz dieses Mal mit dem zweiten Rang begnügen. Das Duo verliert mit 5:7 und 6:7 gegen das favorisierte Team Fuhrmann/Bielefeld.

Die Fußballer-Karriere von Manfred Kreuz beginnt beim SC Hassel, wo er in der Jugend kickt und sich sehr wohlfühlt. Problematisch wird es erst, als der damals 17-Jährige im Rahmen seiner Ausbildung beim Finanzamt nach Borken versetzt wird. „Morgens um 4.30 Uhr musste ich aus dem Haus. Abends 19.30 Uhr war ich wieder da. An Training war da nicht mehr zu denken.“

Während sein Heimatverein daran wenig ändern kann, zeigen ihm die Schalker neue Perspektiven auf. Ernst Kuzorra sowie Trainer Edi Frühwirth finden Gefallen an dem schussgewaltigen Linksfuß und locken ihn Mitte der 1950er Jahre an die Glückauf-Kampfbahn. An das Oberliga-Debüt für Schalke gegen den 1. FC Köln erinnert er sich besonders gern. „Ich war anfangs als Außenläufer aufgestellt, rückte aber nach der Verletzung von Paul Matzkowski auf dessen Mittelläufer-Position. Wir gewannen 3:1, und ich war fortan dabei.“

Insgesamt 135 Oberligapartien (42 Tore) absolviert er für die Königsblauen. Hinzu kommen sieben Begegnungen um die Deutsche Meisterschaft, zwölf Pokalspiele (vier Tore), vier Aufeinandertreffen im Europapokal und 83 Bundesliga-Einsätze (16 Treffer). Am präsentesten ist natürlich das Endspiel um den nationalen Titel in Hannover. Der 3:0-Erfolg über Uwe Seelers HSV wird von kuriosen Umständen begleitet. „Berni Klodt machte sonst sehr selten Kopfballtore, in Hannover gelangen ihm gleich zwei: Das war eine Sensation.“

Im Anschluss an das 2:0 machen die Hanseaten mächtig Druck, ehe Manfred Kreuz mit seiner linken „Klebe“ die Nerven der Schalker Vereinsfamilie beruhigt. In der Wertung des Triumphes bleibt er wohltuend fair. „In den 1970er Jahren hatten wir eine wesentlich bessere Mannschaft. Die hat es jedoch versäumt, noch einmal Meister zu werden.“

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