Dimitrios Grammozis: Intensität und Einsatz haben gestimmt

Nach dem 0:0 gegen Zenit St. Petersburg am Samstag (3.7.) zieht Dimitrios Grammozis ein weitestgehend positives Fazit der 90 Minuten gegen den russischen Meister. Das Ergebnis stand für den Chef-Trainer nicht im Mittelpunkt. Vielmehr war dem 42-Jährigen wichtig, dass „wir ein paar Dinge gesehen haben, die wir in den vergangenen Tagen und Wochen mit den Spielern herausgearbeitet haben. Mit der Art und Weise, wie wir uns präsentiert haben, bin ich zufrieden.“

Dimitrios Grammozis

Ebenso wichtig sei es gewesen, dass sich im Stadion Kufstein kein Akteur verletzt habe. Grammozis ließ insgesamt 20 Spieler zum Einsatz kommen. Einzig die beiden Defensivkräfte Timo Becker und Malick Thiaw waren 90 Minuten am Ball. Nach dem großen Umbruch in den vergangenen Wochen ist es dem Coach wichtig, dass sich die Mannschaft schnell aneinander gewöhnt, dass sich die Automatismen einspielen. Umgekehrt bedeute das aber nicht, dass die Startelf aus dem Test gegen die St. Petersburger auch beim Ligaauftakt gegen den Hamburger SV beginne. „Jeder Spieler hat im Training die Chance, sich zu präsentieren“, betont Grammozis, der seinem Team in der bisherigen Vorbereitung gute Arbeit bescheinigt.

Unterstützung der Fans ein schönes Gefühl

Zufrieden hat er registriert, dass auch nach sieben Wechseln in der 63. Minute kein Bruch ins Spiel gekommen sei. Grammozis: „Die jungen Spieler haben in der zweiten Hälfte richtig Dampf gemacht, das hat mir sehr gut gefallen.“ Einer der eingewechselten Akteure hatte die größte Chance auf den Siegtreffer. Marvin Pieringer vergab in der 65. Minute jedoch einen Handelfmeter. Vorwürfe gab es dafür aber nicht.

Wir befinden uns derzeit in einem Stadium, in dem wir nicht unbedingt die Frische haben. Aber ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, dass sie beißen müssen.

Dimitrios Grammozis

Applaus nach dem Schlusspfiff gab es von den Fans aber auch für das Remis. Denn der Einsatz hatte über die gesamte Spieldauer gestimmt. Grammozis dazu: „Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, dass sie trotz der harten Belastungen an den Tagen zuvor beißen müssen. Wir befinden uns derzeit in einem Stadium, in dem wir nicht unbedingt die Frische haben. Die Intensität, das läuferische Vermögen, beides hat gestimmt. Ich denke, das konnten die Fans im Stadion auch sehen. Es war ein schönes Gefühl, die Unterstützung von der Tribüne zu spüren. Wenn man aus der Kabine kommt und gefüllte Ränge sieht, die Fans hört, dann ist das ein sehr schönes Gefühl.“

In den weniger als drei Wochen bis zum ersten Pflichtspiel werden die Königsblauen weiter an den Abläufen auf dem Platz feilen. Der nächste Härtetest steht am Freitag (9.7.), am Tag vor der Rückreise nach Gelsenkirchen, an. Gegner um 18 Uhr im Stadion Mittersill ist der ukrainische Vizemeister Schachtar Donezk.

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