Dimitrios Grammozis kann beim KSC personell fast aus dem Vollen schöpfen

Der FC Schalke 04 tritt am Samstag (26.2.) beim Karlsruher SC an. Anpfiff im BBBank Wildpark ist um 13.30 Uhr. Das Hinspiel in der VELTINS-Arena entschieden die Badener mit 2:1 für sich – dieses Mal soll es anders laufen. „Wir müssen von der ersten Sekunde an zeigen, dass wir in Karlsruhe gewinnen wollen“, sagt Chef-Trainer Dimitrios Grammozis.

Dimitrios Grammozis

Die Gastgeber, die zuletzt zwei Siege in Serie – auf ein 4:1 gegen den 1. FC Nürnberg folgte ein 2:0 bei Holstein Kiel – feiern konnten, belegen aktuell Rang neun in der Zweiten Liga. „Der KSC wirkte zuletzt sehr stabil“, sagt Grammozis. „Und er wird uns natürlich ein zweites Mal in dieser Saison schlagen wollen.“ Dies will der Coach der Königsblauen gemeinsam mit seinen Spielern verhindern und erklärt in diesem Zuge, dass „wir als Mannschaft ein großes Stück weiter sind als in der Hinrunde. Unser neu zusammengestelltes Team hat Zeit benötigt, das war ein ganz normaler Prozess. Man kann die Mannschaft von jetzt nicht mehr mit der aus der Hinrunde vergleichen.“

Man kann die Mannschaft von jetzt nicht mehr mit der aus der Hinrunde vergleichen.

Dimitrios Grammozis

Wichtig sei es nun, die sportliche Qualität auf dem Platz auch zu zeigen. Nach einer guten Trainingswoche, die Grammozis seiner Mannschaft bescheinigt, müsse Königsblau den Schwung des 2:0-Sieges gegen den SC Paderborn 07 mitnehmen. „Wir sind nach der Niederlage in Düsseldorf wieder in der richtigen Spur. Jetzt müssen wir dranbleiben!“, so der 43-Jährige.

Als Tabellenfünfter haben die Knappen aktuell lediglich zwei Zähler weniger auf dem Konto als Spitzenreiter Werder Bremen, alle Teams im oberen Drittel trennen nur wenige Punkte oder gar nur Tore. „Die momentane Tabellensituation ist nur eine Randnotiz – wir sind maximal ambitioniert und wollen bis zum Saisonende alle Spiele gewinnen“, sagt Grammozis. Aber: „Das wollen die anderen Mannschaften auch. Wichtig ist, dass wir das auch auf dem Platz zeigen.“

Trio fällt aus, Pálsson noch fraglich

Im Wildpark kann der Coach personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf das bereits länger verletzte Trio Mehmet Can Aydin (Oberschenkelverletzung), Andreas Vindheim (Muskelverletzung in der Wade) und Michael Langer (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) dürften dem Coach sämtliche Akteure des Kaders zur Verfügung stehen.

Einzig hinter Victor Pálsson steht noch ein kleines Fragezeichen. Der isländische Nationalspieler, der zuletzt gegen Paderborn wegen Oberschenkelproblemen pausieren musste, hat einen Belastungstest bestanden und soll vor der Abreise in den Südwesten wieder zur Trainingsgruppe stoßen.

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