Manuel Baum will an seiner alten Wirkungsstätte dreifach punkten

Als Chef-Trainer des FC Schalke 04 tritt Manuel Baum am Sonntag (13.12.) um 15.30 Uhr bei seinem Ex-Club FC Augsburg an, für den er von 2014 bis 2019 - davon fast zweieinhalb Jahre als Bundesliga-Coach - tätig war.

Pressekonferenz mit Manuel Baum

„Natürlich verbinde ich mit meiner Zeit dort viele schöne Momente“, sagt der 41-Jährige und erklärt damit, dass es kein Spiel wie jedes andere für ihn sei. „Aber diese Momente liegen in der Vergangenheit. Es geht ganz klar darum, als Schalke-Trainer nach Augsburg zu fahren und möglichst mit der maximalen Punkteausbeute zurückzukommen.“

Zu viele Gegentore nach einfachen Ballverlusten

Die verbleibenden drei Bundesligaspiele bis Weihnachten – nach dem Duell in der Fuggerstadt trifft Königsblau in der VELTINS-Arena auf Freiburg und Bielefeld – bezeichnet Baum als extrem wichtig. „Wir müssen alles daransetzen, so viele Punkte wie möglich zu holen“, erklärt er. Am Einsatzwillen der Mannschaft mangele es derzeit nicht, unterstreicht der Fußballlehrer. „Wir haben Schritte nach vorne gemacht. Unsere Laufleistung und die athletischen Werte waren zuletzt auf einem überdurchschnittlichen Bundesliga-Niveau.“

Es geht ganz klar darum, als Schalke-Trainer nach Augsburg zu fahren und möglichst mit der maximalen Punkteausbeute zurückzukommen.

Manuel Baum

Gleichzeitig sagt Baum aber auch, dass es in anderen Bereichen noch Steigerungspotenzial gebe. „Gerade bei Ecken gegen uns haben wir Probleme. Zudem bekommen wir zu viele Gegentore nach einfachen Ballverlusten. Das darf uns nicht passieren“, meint der Chef-Trainer der Königsblauen. „Wir müssen jeden Zweikampf mit absoluter Konzentration und Leidenschaft führen und dabei im Hinterkopf haben, dass aus einem Ballverlust ein Gegentor resultieren könnte. Gerade wenn du weiter unten stehst, musst du häufig noch viel mehr investieren, weil dir die Leichtigkeit fehlt. Vor allem aus den 50:50-Zweikämpfen müssen wir als Sieger hervorgehen.“

Drei Ausfälle, fünf Fragezeichen

Bei den Planungen für den Kader in Augsburg gibt es vor den abschließenden Trainingseinheiten noch einige Fragezeichen. Definitiv fehlen werden die verletzten Frederik Rönnow und Goncalo Paciencia sowie Ahmed Kutucu, der vor wenigen Tagen erst wieder ins Lauftraining eingestiegen ist. Noch offen sind die Einsätze von Salif Sané, Ozan Kabak, Suat Serdar, Amine Harit und Ralf Fährmann. Bei allen fünf Akteuren geht Baum aber davon aus, dass sie mitreisen können.

Ob alle fünf auch zur Startelf zählen, werde man sehen. Zur Torwartfrage erklärt der Coach: „Wenn Ralle sich fit meldet, dann spielt er auch. Gegen Leverkusen war das zuletzt nicht der Fall. Da hat er gesagt, dass es noch nicht reicht. Wir haben aber gesehen, dass wir mit Michael Langer neben Ralle und Frederik Rönnow einen weiteren Torwart haben, der absolutes Bundesliga-Niveau hat.“

Harit im Training sehr engagiert

Ebenfalls wieder eine Option könnte Amine Harit werden. Der Marokkaner hatte zuletzt eine Denkpause erhalten, zählt seit Mittwoch (9.12.) aber wieder zur Trainingsgruppe. Baum berichtet, dass der Mittelfeldmann, der in seiner Abwesenheit von der Mannschaft individuell trainiert hat, sich in den bisherigen Einheiten sehr engagiert gezeigt habe und von der Mannschaft wieder gut aufgenommen worden sei. „Man darf auch mal einen Fehler machen. Amine hat sich sehr intensiv darum bemüht, wieder ins Team zu kommen. Die Gespräche mit ihm waren sehr gut. Ich bin mir sicher, dass er daraus gelernt hat“, sagt der Chef-Trainer und fügt hinzu: „Und ich bin fest davon überzeugt, dass Amine uns in den kommenden Wochen und Monaten helfen wird.“

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